Worauf es für Sie als Kunde wirklich ankommt – fachlich und bei den Kosten.

Geschützter Titel vs. freiere Gestaltung

In Deutschland ist die Berufsbezeichnung „Innenarchitekt“ gesetzlich geschützt und an die Mitgliedschaft in einer Architektenkammer gebunden. Innenarchitektinnen und Innenarchitekten übernehmen deshalb häufig Projekte mit baulichen Eingriffen, Genehmigungen und komplexen Umbauten.  

Der Begriff „Interior Designer“ ist dagegen nicht geschützt – das heißt aber nicht, dass hier weniger Kompetenz vorhanden ist. Im Gegenteil: Viele Interior Designer sind hochspezialisierte Profis für die atmosphärische, funktionale und wirtschaftlich sinnvolle Ausstattung von Räumen, insbesondere bei Ferienimmobilien, Hotels und privaten Wohnprojekten. Entscheidend ist nicht der Titel, sondern ob jemand nachweislich Projekte wie Ihres erfolgreich umgesetzt hat.

Aufgaben: Bauplanung vs. Einrichtung

Innenarchitekten bewegen sich stärker in der klassischen Planungswelt: Grundrissoptimierung, Abstimmung mit Statikern, Einreichen von Bauunterlagen, Genehmigungen. Das ist wichtig, wenn tragende Wände versetzt, Nutzungen geändert oder umfangreiche Umbauten geplant werden.  

Interior Designer konzentrieren sich auf das, was Ihre Gäste und Sie jeden Tag unmittelbar erleben: Raumwirkung, Möblierung, Farben, Licht, Materialien, Textilien, Stauraum, Schlafkomfort, Strapazierfähigkeit und Atmosphäre. Gerade bei Ferienwohnungen und Hotels entscheidet diese Ebene darüber, ob Fotos im Internet überzeugen, Gäste wiederkommen – und ob sich die Investition tatsächlich rechnet.

Warum sich ein Interior Designer für viele Projekte eher lohnt

Für sehr viele Vorhaben – insbesondere bei Neubauten, Bestandswohnungen oder Hotels ohne tiefgreifende bauliche Eingriffe – ist ein Interior Designer die pragmatischere und oft wirtschaftlichere Wahl.

Fokus auf Nutzung und Rendite  

Interior Designer denken von Anfang an aus Sicht der späteren Nutzer: Wie wirkt der Raum auf Fotos? Wie fühlt er sich an, wenn man ankommt? Wie belastbar ist die Ausstattung im Alltag? Gerade bei Ferienobjekten geht es darum, Buchungszahlen, Bewertungen und Wiederkehrquoten positiv zu beeinflussen.  

Weniger „Over-Engineering“  

Wo keine baurechtlichen Eingriffe nötig sind, brauchen Sie keine komplexen Planungsleistungen mit entsprechendem Honorar – sondern jemanden, der ein durchdachtes Einrichtungskonzept entwickelt, passende Produkte auswählt und die Umsetzung begleitet. Das spart Planungskosten und Zeit.  

Klarer Mehrwert im Alltag  

Ein Interior Designer achtet auf Details, die im täglichen Gebrauch den Unterschied machen: pflegeleichte Stoffe, widerstandsfähige Oberflächen, sinnvolle Stauraumlösungen, ergonomische Möblierung, klare Lichtstimmungen. Diese vermeintlich „kleinen“ Entscheidungen sorgen dafür, dass Räume nicht nur schön aussehen, sondern dauerhaft funktionieren.

Kosten: Was Sie wirklich bezahlen – und wo Sie sparen

Klassische Planungsleistungen von Innenarchitekten orientieren sich häufig an der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) und sind an Baukosten, Leistungsphasen und Projektumfang gekoppelt. Das ist sinnvoll bei größeren Bauprojekten, kann aber für rein einrichtungsbezogene Aufgaben schnell zu einem relativ hohen Planungsanteil an Ihrem Gesamtbudget führen.  

Beim Interior Design steht meist das Einrichtungsbudget selbst im Mittelpunkt – also das, was später tatsächlich in Ihrem Objekt steht. Wichtig ist dabei Transparenz: Wo fließen Honorare, wo Margen, wo Einkaufsrabatte und wo echte Mehrwerte?

In unserem Fall haben wir uns bewusst für ein Modell entschieden, das Kunden gleich doppelt entlastet:

Die Beratung zur Ausstattung eines Objekts ist bei Beauftragung für Sie kostenfrei  

Das heißt, Sie zahlen kein separates Planungshonorar für das Einrichtungskonzept, wenn Sie uns mit der Umsetzung der Ausstattung beauftragen. Unsere Leistung fließt in die sorgfältige Auswahl, Planung und Koordination der Möbel und Materialien ein.  

Ihr Budget landet im Raum – nicht in Papierplänen  

Ein möglichst großer Teil Ihres Investitionsvolumens soll in hochwertige Möbel, Textilien, Leuchten und Ausstattungsdetails fließen, die Ihre Gäste tatsächlich sehen, erleben und wertschätzen. Gerade bei Ferienobjekten ist dies der Hebel, der sich direkt in der Vermarktung und bei den Übernachtungspreisen bemerkbar macht.  

Planungssicherheit statt versteckter Kosten 

Mit einem klar strukturierten Angebot und einem transparenten Leistungsumfang behalten Sie Ihre Gesamtkosten im Blick. Sie müssen nicht befürchten, dass sich Planungs- und Nebenkosten „nebenbei“ aufaddieren, ohne dass am Ende mehr Qualität im Raum sichtbar wird.

Worauf Kunden bei der Wahl achten sollten

Unabhängig vom Titel empfehlen sich drei einfache Fragen, bevor Sie sich entscheiden:

1. Passt die Spezialisierung zu meinem Projekt?  

Wer seit vielen Jahren Ferienwohnungen, Privathäuser und Hotels einrichtet, kennt die typischen Fallstricke und weiß, was in der Praxis funktioniert – sowohl optisch als auch wirtschaftlich.  

2. Überzeugen mich Referenzen und realisierte Projekte?  

Bilder abgeschlossener Projekte, Erfahrungsberichte und wiederkehrende Stammkunden sagen oft mehr aus als jede Berufsbezeichnung.  

3. Sind Leistungen und Kosten klar beschrieben?  

Sie sollten auf einen Blick sehen, welche Leistungen im Interior Design enthalten sind, wo Sie zusätzliche Gewerke benötigen (z.B. Architekt/Innenarchitekt bei baulichen Veränderungen) und wie sich das Honorar oder die Kalkulation zusammensetzen.  

Wenn Sie Räume einrichten oder neu ausstatten möchten – etwa eine Ferienwohnung, ein Ferienhaus oder ein Hotelzimmer – ist ein Interior Designer mit langjähriger Erfahrung oft der direkteste Weg zu einem Ergebnis, das sich emotional, funktional und wirtschaftlich auszahlt. Und wenn die Beratung bei Beauftragung nicht extra berechnet wird, bleibt mehr von Ihrem Budget genau dort, wo es hingehört: in die Qualität und Ausstrahlung Ihrer Räume.